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Eiskunstlaufpaar Hase und Seegert bei Olympiadebüt auf Rang 16

Die HU-Studierenden Minerva Hase und Nolan Seegert haben das Ticket für die Olympischen Spiele gelöst. Nach einer Corona-Quarantäne von Nolan belegten die beiden den 16. Platz.


Der Traum aller Spitzensportler*innen ging für die Eiskunstläufer Minerva Hase und Nolan Seegert in Erfüllung: sie haben das Ticket für die Olympischen Spiele gelöst und durften sich in Peking mit den besten der Welt messen.

Doch nach der Ankunft in Peking direkt der Schock: Seegert wurde positiv auf das Coronavirus getestet, sodass er 10 Tage in Quarantäne bleiben muss. Die Teilnahme am Teamwettbewerb somit ausgeschlossen, ein intensives Training vor Ort nicht möglich.

Der Fokus lag auf dem Paarlauf-Wettbewerb, bei dem das junge Eiskunstlaufpaar mit Rang 14 das Finale erreichte. Nach mehreren Stürzen und abgebrochenen Hebungen fielen Hase und Seegert auf Platz 16 zurück. Die Quarantäne habe zu sehr an den Kräften gezehrt, sowohl physisch, als auch psychisch, die Topform konnte nicht abgerufen werden.

Trotzdem haben die beiden HU-Studierenden unglaubliche Stärke und Kampfgeist bewiesen.


Für die beiden HU-Studierenden waren es die ersten Olympischen Spiele, daher freute sich das junge Eiskunstlaufpaar ganz besonders als beste Deutsche bei den Spielen antreten zu dürfen.
Die 23-jährige Psychologie-Studentin Minerva Hase ist seit WS 20/21 an der HU eingeschrieben, Nolan Seegert studiert Sportwissenschaft und Biologie auf Lehramt und bereichert bereits seit 2013 das Spitzensportteam der HU.

Seit 2014 laufen die beiden als Eiskunstlauf-Paar. Viele Jahre war der Olympiastützpunkt in Berlin-Hohenschönhausen die sportliche Heimat der beiden, seit dieser Saison trainieren sie mit ihrem russischen Coach Dmitri Savin vor allem in Sotschi.
Die amtierenden Deutschen Meister (mit persönlicher Bestleistung) erliefen beim Grand Prix Cup of Russia 2019 den 3. Platz und wurden bei der EM 2020 5.