Humboldt-Universität zu Berlin - Zentraleinrichtung Hochschulsport der Humboldt-Universität zu Berlin

HU-Studierende bei der Sommer-Universiade 2019

Bei der diesjährigen Sommer-Universiade in Neapel gehen 5 Studierende der HU Berlin in den Sportarten Bogenschießen, Judo, Hochsprung und Wasserspringen an den Start.

Die Universiaden oder Weltsportspiele der Studierenden sind internationale Multisportveranstaltungen, die seit 1959 in zweijährlichem Rhythmus jeweils für Sommer- und Wintersportarten stattfinden. Organisator der Universiaden ist die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU). Die Universiaden sind derzeit im Sommer mit knapp 13.000 Teilnehmenden aus über 170 Nationen und im Winter mit mehr als 3.500 Beteiligten aus knapp 50 Ländern die weltweit größten Multisportveranstaltungen nach den Olympischen Spielen. Den Auftakt zum Wettkampfprogramm bildet eine dem olympischen Vorbild entliehene Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Nationen und einem aufwändigen Showprogramm. Darüber hinaus findet auch ein begleitender Wissenschaftskongress zu Themen des Hochschulsports statt.

Die folgenden Sportarten gehören zum festen Programm der Sommer-Universiade: Basketball, Bogenschießen, Fechten, Fußball, Judo, Kunst- und Geräteturnen, Leichtathletik, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasser- und Turmspringen und Wasserball. Ergänzend kann der Ausrichter drei optionale FISU-Sportarten aufnehmen.

Bei Universiaden können Studierende starten, die max. 28 Jahre alt sind und von ihren nationalen Verbänden nominiert wurden. Unter den Athletinnen und Athleten sind sowohl Nachwuchsleistungssportler*innen wie auch zahlreiche etablierte Hochleistungssportler*innen. Zunehmend ist die Teilnahme an einer Universiade für die Athlet*innen eine wichtige Station im Rahmen der individuellen Leistungsentwicklung und eine aussagekräftige Standortbestimmung in vorolympischen Jahren.

Trotz des enorm hohen sportlichen Niveaus ist das studentische Flair der Veranstaltung ein wesentlicher Charakterzug der Universiaden. Neben der "Medaillenjagd" steht die studentische Kommunikation über Nationalitäten und Kulturen hinweg im Mittelpunkt. Die Verbindung von Spitzensport, kulturellem und persönlichem Austausch schafft eine besondere Stimmung, die die Werte des Sports und des grenzenüberschreitenden Miteinanders nicht besser repräsentieren könnte.

Unter den nominierten Athlet*innen sind in diesem Jahr fünf Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin sowie zwei Studierende der Charité. Aus dem Nachwuchskader des Olympiastützpunktes Berlin (OSP) gehen Christoph Breitbach (Bogenschießen), Renée Lucht (Judo), Jana Lisa Rother (Wasserspringen) und Annika Würfel (Judo) auf Medaillenjagd. Die Leichtathletin Jossi Graumann (Hochsprung, olympischer Perspektivkader) geht bereits zum zweiten Mal bei einer Universiade an den Start.