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Humboldt-Universität zu Berlin | Zentraleinrichtung Hochschulsport | News/Aktuelles | Die Technische Universität Darmstadt ist Sieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge 2018

Die Technische Universität Darmstadt ist Sieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge 2018

Die Technische Universität Darmstadt macht es wahr und verteidigt den Titel der sportlichsten Universität: Wie im Vorjahr gewinnt die hessische Hochschule die Sportabzeichen-Uni-Challenge. 3.416 Punkte hatten die Studierenden, Alumni und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule am 26. Juni 2018 in einem spannenden dreistündigen Wettkampf geholt. Der zweite Platz geht an die Leibniz Universität Hannover mit 2.461 Punkten, gefolgt von der Universität Leipzig mit 2.260 Punkten. Über die Plätze vier bis sechs dürfen sich die Technische Universität Braunschweig, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Universität Paderborn freuen.
Die Technische Universität Darmstadt ist Sieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge 2018

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Sechs Hochschulen stellten sich dem Wettbewerb, der bereits zum vierten Mal stattfand.

Bereits zum vierten Mal machten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Krankenkasse BKK24 mit der Sportabzeichen-Uni-Challenge gemeinsame Sache und riefen Hochschulen zum sportlichen Wettbewerb auf. Christian Siegel, stellvertretender Ressortleiter Breitensport, Sporträume beim DOSB brachte das Anliegen der Initiatoren bei der Eröffnung in Darmstadt auf den Punkt: „Das Deutsche Sportabzeichen ist reizvoll und herausfordernd, weil jeder - egal wie alt – hier seine individuelle Leistungsfähigkeit testen kann. Viele schätzen am Sport darüber hinaus auch das Miteinander. Und genau das bietet die Uni-Challenge in dieser einzigartigen Atmosphäre. Ich wünsche mir, dass wir mit dieser besonderen Initiative junge Menschen dazu bewegen, das Sportabzeichen regelmäßig abzulegen.“ Siegel dankte zudem allen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sechs Universitäten für ihren Einsatz.

Alle ziehen an einem Strang für die Ehre ihrer Uni

Die ersten beiden Sportabzeichen-Uni-Challenges der Jahre 2015 und 2016 hatte die Leibniz Universität Hannover für sich entscheiden können. Mit Blick auf den zunächst bedeckten Himmel hatte Hochschulpräsident Prof. Dr. Volker Epping seiner Universität große Chancen eingeräumt: „Unsere starke Konkurrenz ist Darmstadt. Im letzten Jahr haben es die Hessen geschafft, viele Besucher ihres Hochschulbads zum Mitmachen zu bewegen. Aber bei Wolken am Himmel wird diese Option für die Darmstädter diesmal nicht ausschlaggebend sein.“ Doch am Ende half selbst nicht, dass der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes Niedersachsens und Alumni der Leibniz Universität Hannover Reinhard Rawe sich sportlich ordentlich ins Zeug legte: Die Technische Universität Darmstadt war nicht einzuholen.

Dr. Petra Tzschoppe, Fachgebietsleiterin Sportsoziologie der Universität Leipzig und Vizepräsident Frauen und Gleichstellung im DOSB hatte erst in der letzten Woche auf der Sportabzeichen-Tour des DOSB, die in Erfurt Station gemacht hat, das Deutsche Sportabzeichen in Gold gemacht. Die Bitte der DOSB-Frau an den LSB-Mann Reinhard Rawe war deutlich: „Bitte heute nachziehen!“, rief Tzschoppe ihrem Kollegen motivierend zu.

Ein spannendes Rennen um die meisten Punkte

Es war ein spannender Nachmittag der mit sechs teilnehmenden Hochschulen bisher größten Sportabzeichen-Uni-Challenge: Eine halbe Stunde nach Wettbewerbsbeginn lag die Humboldt-Universität zu Berlin vorne, konnte den Vorsprung weitere dreißig Minuten halten, doch die Universität Leipzig hatte bereits aufgeholt und lag zum Zwischenstand nach knapp zwei Stunden vorn.

Live-Schalten zwischen den einzelnen Standorten informierten über die aktuellen Zwischenstände und ließen alle an der Atmosphäre teilnehmen, die an unterschiedlichen Orten vom gleichem sportlichen gemeinsamen Wettkampf geprägt war. Alle hatten sichtbar Spaß, viele am Ende ein Deutsches Sportabzeichen sicher und jede Hochschule eine Finanzspritze bekommen: Die BKK24 verlieh für die Platzierungen im Wettbewerb Preise an alle teilnehmenden Unis in Höhe von 1.500 bis 500 Euro.

Preise für alle

Doch damit nicht genug: Zusätzlich hat die BKK24 den Engagementpreis ausgeschrieben, bei dem die erreichte Punktzahl in Bezug zur Anzahl der Studierenden an den Unis gesetzt wird. Die Hochschule mit dem höchsten Quotienten ist wiederum die Technische Universität Darmstadt, die dafür zusätzliche 700 Euro erhielt. Platz zwei und zusätzliche 300 Euro gingen an die Technische Universität Braunschweig.

Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen, Werfen, Sprint- und Ausdauerläufe oder Seilspringen - all das war Uni-Stoff an sechs Standorten. Verschwitzte Studierende und Dozenten mit viel Puste. Letztlich hatten bei strahlendem Sonnenschein alle viel Freude am Wettbewerb. Einer von ihnen war Jonas Naumann. Der Student der Mechatronik in Darmstadt hat schon letztes Jahr mitgemacht. „Klar bin ich wieder mit dabei, das war super“, sagte Jonas Naumann. „Es ist toll, wie alle hier zusammenhalten, um sportliche Höchstleistungen zu bringen“, fasste der Student den gelungenen Nachmittag zusammen.

(Quelle: TaTenTeam)